Büro- und Geschäftshaus am Neumarkt Osnabrück

Osnabrück

Als zentrales Element des neu entstehenden Neumarkt-Platzes nimmt das künftige Büro- und Geschäftshaus eine Schlüsselrolle ein: im Stadtraum bringt das Gebäude die Große Straße auf einen Schlusspunkt, im Straßenraum neben dem Busbahnhof wirkt es als Raumfassung und schließlich bildet es eine sehr attraktive neue Platzkante zum Neumarkt selbst.

Der Entwurf sieht ein Gebäude vor, das als klarer Baukörper wirkt und in seinen Umrissen Ruhe und Zeitlosigkeit ausstrahlt.

Das gesamte Haus ist auf Flexibilität ausgelegt und kann bis auf die Einkaufszonen im Erdgeschoss und Untergeschoss jedwede Nutzung in den Obergeschossen bedienen.

Die Fassaden erhalten locker verteilte Fensteröffnungen, werden mit einem hellen Backstein verkleidet und nehmen das Thema der schon vorhandenen hellen steinernen Fassaden, wie etwa dem Gerichtsgebäude schräg gegenüber, auf. Das Material soll in seiner Farbe leicht changieren und bei den großen, versetzten Fensterelementen in einem sich sukzessive öffnenden regelmäßigen Muster angebracht werden.

Die teils durchbrochenen und sich zum Fenster ausrichtenden „Laibungen“ erzeugen bei Dämmerung und Dunkelheit ein feines Spiel mit dem Außen- und Innenlicht.

Ort Osnabrück
Aufgabe Neubau eines Büro- und Geschäftshauses
Bauherr Dr. Theodor Bergmann
Entwurf Gewers Pudewill
Umfang 5.800 qm
Wettbewerb 1. Preis eingeladener Wettbewerb, 2015
Team Projektleiter Alexander Mendelsohn