Columbiadamm

Berlin

Im Rahmen der Gebietsentwicklung zwischen Columbiadamm, Friesenstraße und Schwiebusser Straße entstand am Columbiadamm 37-43 ein Wohnhaus mit angeschlossenem Gewerbebau. Der Gebäudekörper gruppiert sich um einen grünen Innenhof und stellt eine Blockrandschließung entlang der straßenseitigen Grundstücksgrenze zum Columbiadamm und zur Friesenstraße her. Die Kubatur bildet somit eine zentrale Position in der städtebaulichen Fassung des Neubaugebietes.

Der architektonische Entwurf nimmt die städtebaulich bestimmenden steinernen Oberflächen am vorderen Columbiadamm auf. Beide Gebäudekörper werden durch die konsequente Gestaltung mit materialidentischer Oberfläche und durch die Verschränkung in der Erdgeschosszone zu einer dem Ort angemessenen Großform zusammengefasst. Durch die Ausbildung einer großflächig verglasten Belle-Etage im 1.OG beider Baukörper entsteht eine schwebende Wirkung der Obergeschosse, womit eine zu schwere Anmutung des Fassadenmaterials vermieden wird. Der städtebaulich untergeordnete Gewerbebau ist als liegender Riegel im 90°-Winkel zum Columbiadamm vorgesehen und führt somit die vorgesehene Blockrandschließung konsequent weiter.

Ort Berlin
Aufgabe Neubau eines Wohnhauses mit angeschlossenem Gewerberiegel
Bauherr Projektgesellschaft Columbiadamm 37-43 mbH
Entwurf Gewers Pudewill
Leistung Objektplanung LP 1-7, Generalplaner
Umfang 12.000 qm
Fertigstellung 2016
Team Projektleiter Alexander Mendelsohn, Ulf Griesel