Heinrich-Hertz-Institut der Fraunhofer Gesellschaft

Berlin

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut ist eines der weltweit führenden Forschungsinstitute für mobile und stationäre Kommunikationsnetzwerke und für die Schlüssel-Technologien der Zukunft. Innovationen für die digitale Gesellschaft von morgen stehen im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Instituts.

Um dafür einen adäquaten Präsentationssaal zur Verfügung zu haben, wird der Hörsaal im Foyerbereich des denkmalgeschützten Hochhauses am Einsteinufer aus dem Jahr 1968 zu einem Hör- und Veranstaltungssaal mit multifunktionalem Charakter umgebaut. Er wird gleichermaßen für dreidimensionale Bildprojektionen, Empfänge, Podiumsdiskussionen und Versammlungen dienen. Zukünftig werden ca. 140 Personen in dem neuen Hörsaal Platz finden.

Hauptaugenmerk liegt auf der neuen großzügigen Verglasung in der östlichen Fassade. Aus der markanten Waschbeton-Bestandfassade werden dafür einige der großformatigen Platten herausgelöst. Dadurch wird der bisher fensterlose Saal hell und natürlich belichtet und der Außenbereich wird optisch eingebunden.

Ort Berlin
Aufgabe Umbau Hörsaal zu einem Multifunktionssaal
Bauherr Fraunhofer-Gesellschaft, München
Entwurf Gewers Pudewill
Leistung Objektplanung LP 1-8
Umfang 430 qm
Fertigstellung 2017
Team Projektleitung Carola Butze