Hostel am Warschauer Platz

Berlin

Das Gebäude wurde vom Architekten Ludwig Hoffmann entworfen und 1914 fertiggestellt. Die neogotische Fassade aus roten Ziegelsteinen steht in einem faszinierenden Bezug zur Aufgabe der Höheren Webeschule, da der Architekt Ludwig Hoffmann die Fassadenfläche zu einer „einem Gewebe ähnlichen Wirkung“ gebracht hat.

Unter diesem Aspekt wird das denkmalgeschützte Gebäude sensibel und respektvoll zu einem Hotel mit ungefähr 200 Zimmern und Suiten umgebaut. Dabei wird das äußere Erscheinungsbild erhalten, auch die öffentlich zugänglichen Bereiche des Gebäudes bleiben unverändert. Ein moderner, großzügig verglaster Empfang mit Aufzugsanlagen wird im Innenhof neu gebaut, weiter werden ein großes Schwimmbad mit Wellness-Bereich und ein Club im rückwärtigen Teil des riesigen Gebäudes eingerichtet.

Ort Berlin
Aufgabe Umbau und Sanierung der ehemaligen „Höheren Webeschule“ zu einem Luxus-Hostel
Bauherr Objektgesellschaft Warschauer Platz GmbH
Entwurf Gewers Pudewill
Leistung Objektplanung LP 1-5, (8)
Umfang 14.750 qm
Fertigstellung 2010