Theater Osnabrück

Osnabrück

Der vorgeschlagene Umbau definiert das Foyer als spiegelnden Kristall, als neue Reflexionsfläche der Umgebung, des Himmels und des städtischen Lebens. Die umgebenden Nachbargebäude stehen jeweils für ihre Epochen und für eine intakte, gewachsene Altstadt an wichtigster Stelle, nämlich im Dombezirk, der Gründungszelle Osnabrücks. Sie reflektieren ihre schönen und handwerklichen Stein-Fassaden am Neuen Foyer und erzeugen einen spannenden und lebendigen Ausschnitt der Stadt, der sich aus der langen Geschichte Osnabrücks generiert.

Das Foyer wird zum Spiegel der Umgebung und versinnbildlicht so den Inhalt des modernen Theater und seine Aufgaben, nämlich: Aufnehmen, Verarbeiten, Reflektieren und Interpretieren als einen kulturellen Beitrag in einer komplexen Zeit. Eine feine rahmenlose spiegelnde Verkleidung umgibt die alte Kubatur, die gleichzeitig beruhigt und bereinigt wird. Das kleine nördliche Vordach wird entfernt und der Baukörper über dem Fluchtbalkon ergänzt.

Ort Osnabrück
Aufgabe Sanierung und Umgestaltung Neues Foyer, Städtische Bühnen Osnabrück
Bauherr Städtische Bühnen Osnabrück GmbH
Entwurf Gewers Pudewill
Wettbewerb 2. Preis 2010